Die Ausstellung Florian Graf, 'Out & About' fand vom 11. August bis 9. September 2018 im Park des Hofgut Mapprach und dem umliegenden Kulturland statt

Das Hofgut Mapprach (www.mapprach.ch) im Kanton Baselland gilt als ideales, ganzheitliches Gefüge von Kultur, Natur und Landschaft. Der international bekannte Künstler Florian Graf www.floriangraf.ch greift mit der Ausstellung Out & About in dieses Ensemble ein, lässt die Idee der Ermitage aufleben und übersetzt sie in einen zeitgenössischen Kontext. Als ornamental hermit wird der Künstler während der Ausstellungszeit in und um den englischen Landschaftsgarten wohnen und arbeiten. 

Beim Betreten des historischen Parks eröffnet sich eine unerwartete Idylle. Der Rundgang beginnt am lauschigen Weiher mit der Gedenktafel des Narziss aus der Blue Plaque Serie. Er führt dem Mergelweg entlang und gibt immer wieder überraschende Ein- und Ausblicke auf subtil eingefügte Kunstwerke wie beispielsweise Mutual Fulfillment frei. Die Promenade geht über die Kulturlandschaft weiter zu den ausdrucksstarken Skulpturen Bio Diversity (Blooming, Flying,Standing) und anschliessend zum Kabinett auf der Anhöhe mit Aussicht in den Schwarzwald und die Vogesen. Dieses wird zum Begegnungs- und Ausstellungsort, wo Gespräche zwischen Künstler und Besucher stattfinden. 

Florian Grafs Arbeiten eröffnen Fragen nach der Wahrnehmung von Landschaft, unserem menschlichen Dasein und dem Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Man wird zum Denken angeregt und begeistert sich an der sinnlichen Poesie. Eine aussergewöhnliche, gesamtheitliche Begegnung kann stattfinden. 

In seinem Schaffen bewegt sich Florian Graf (*1980) an der Schwelle von Kunst und Architektur und verknüpft dabei Skulptur, Installation, Zeichnung und Fotografie. 

Sein Interesse gilt der psychologischen und emotionalen Wirkung von Räumen auf ihre Benutzer. In seinen künstlerischen Arbeiten nimmt er oft Bezug auf spezifische architektonische oder soziale Situationen und schafft Orte poetischer Verdichtung. 

Die Begleitpublikation Out & About führt mit Fotos von Florian Grafs Skulpturen und Interventionen durch die Parklandschaft des Hofguts Mapprach. Textbeiträge von Ines Goldbach, Markus Krajewski und ein Gespräch von Daniela Settelen-Trees mit Florian Graf beschreiben das spezielle Ausstellungsprojekt des Künstlers. 

Die zweisprachige Publikation (deutsch/englisch) erschien am 4. August im Christoph Merian Verlag und ist 160 Seiten stark.

Mutual Fulfillment, 2018, Stahl, pulverbeschichtet, 140x90x107 cm

Ways to the Place, 2018, Stahl Aluminium, Edition 3 + AP, 40x40x250 cm

Blue Plaque (Happiness), 2018, Neusilber-Relief, Hartlack, 29 cm Durchmesser


 

Die Veranstaltungsreihe Tusculum auf Mapprach IV zum Thema "Bienen - früher vergöttert heute bedroht" findet am 26. August, 2. und 9. September jeweils 14.30 Uhr statt

Tusculum auf Mapprach 

2018 findet zum vierten Mal die Vortragsreihe «Tusculum auf Mapprach» zum überaus aktuellen Thema Bienen statt. 

Daten

Sonntag, 26. August 2018
Sonntag, 2. September 2018
Sonntag, 9. September 2018

Gäste

Sonntag, 26. August, 14.30 Uhr

Ralph Dutli, Schriftsteller, Lyriker, Essayist, Romancier, Biograf und Übersetzer, Heidelberg, u.a. Autor des Buches «Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Biene» 
Der Gott der Bienen ist die Zukunft – Warum die Honigbiene eine Kulturbotschafterin ist
Im Anschluss Konzert im Park: ad Hoc Chor Zeglingen, unter der Leitung von Gertrud Rickenbacher

Sonntag, 2. September, 14.30 Uhr

Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein, Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg

Die Vielfalt der Wildbienen fördern

Im Anschluss Konzert im Park: Thom Freiburghaus, Dudelsack 

Sonntag, 9. September, 14.30 Uhr

Prof. Dr. Axel Gampp

Professor für Kunstgeschichte an der Universität Basel 

Prachtvolle Bienen, machtvolle Päpste. Die Biene im barocken Rom

Im Anschluss Konzert im Park: Harfen Konzert Masako Art


 

Veranstaltungsreihe 2017: Tusculum auf Mapprach III als Teil der Europäischen Tage des Denkmals zum Thema Macht und Pracht

Sonntag 27. August 2017
Florianne Koechlin, Biologin und Chemikerin

Schwatzhafte Tomate, wehrhafte Lärche
Von Pflanzen, die kommunizieren und sich vernetzen

Pflanzen kommunizieren mit Duftstoffen. Sie warnen sich gegenseitig, locken gezielt Nützlinge an und koordinieren  ihr Verhalten. Pflanzen lernen aus Erfahrungen und erinnern sich an vergangene Ereignisse. Sie protegieren Verwandte, schikanieren Fremde und bilden Allianzen. Unter dem Boden bilden sie umfangreiche Netzsysteme aus Wurzeln und Pilzen, über die sie Nährstoffe und sogar auch Informationen austauschen – ein ‚Internet der Pflanzengemeinschaften’ in ungeahntem Ausmass. 
Pflanzen sind also keine passiven und isolierten Objekte. Sie sind sensible Lebewesen im grossen Beziehungsgeflecht der Natur, in das auch wir eingebunden sind. Das birgt Chancen für die Landwirtschaft. Zugeich stellt sich die Frage unserer Verantwortung der Pflanzen gegenüber neu. 

Musikalische Intervention mit Jürg Kienberger Glasharfe | Musiker, Kabarettist, Sänger

 

Sonntag, 3. September 2017

Dirk Baecker, Soziologe, Professor für Kulturtheorie und Management in Witten/Herdecke

Macht und Pracht im Garten – Herrschaft, Volk und Wirklichkeit im Austausch

Dass Herrscher ihr Volk häufig auch noch mit Gärten beglücken, ist durch ein Interesse an frischer Luft allein nicht zu begründen. Es geht auch darum, zu zeigen, was man kann und mit welchen fernen Ländern, aus denen die seltsamen Pflanzen stammen, man in Verbindung steht. Und es geht darum, dem Herrscher und dem Volk den Spiegel der Wirklichkeit vorzuhalten: das Wachsen und Vergehen, die Blüte und das Verwelken. Vielleicht ist man dann eher bereit, einander auszuhalten. Der Vortrag verfolgt diesen Gedanken bis in die aktuelle Moderne.

Musikalische Intervention mit Songwriterin Nadia Leonti | Gesang, Gitarre und Jakob Künzel |Keyboards

 

Sonntag, 10. September 2017

Günter Vogt, Institut für Landschaftsarchitektur, ETH Zürich

The Scale of Paradise

Günther Vogt zeigt die Geschichte des Gartens, des ursprünglichen Paradieses, und stellt die mächtigen

und prächtigen Beispiele dieser Welt vor.

 Musikalische Intervention mit Sam Chapman | Lautenist


 


 

Veranstaltungsreihe 2016: Tusculum auf Mapprach II als Teil der Europäischen Tage des Denkmals zum Thema Oasen

Sonntag, 28. August, 14.30 Uhr

Angelika Overath, Dr. phil, Schriftstellerin, Journalistin, Germanistin

Engadin - Garten des Inn

 

Das Engadin, eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas fasziniert nicht nur durch seine spektakuläre Landschaft der Gletscher und Seen. Dieser "dem Süden verschwisterte" (Annemarie Schwarzenbach) Alpenraum zeigt auch eine besondere kulturelle Prägung. In der Engadiner Alltagswelt ist das Romanische, eine uralte verschwindende Sprache noch lebendig. Wie spielen in der extremen Talschaft des jungen Inn Natur und Kultur zusammen? Welche Gefahren und Chancen liegen hier im Tourismus?

 

Angelika Overath wurde 1957 in Karlsruhe geboren. Sie arbeitet als Reporterin, Literaturkritikerin und Dozentin und hat die Romane „Nahe Tage“ und „Flughafenfische“ geschrieben. Der Roman "Flughafenfische" wurde u.a. für den Deutschen und Schweizer Buchpreis nominiert. Für ihre literarischen Reportagen wurde sie mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Sent, Graubünden.

Im Anschluss musikalische Intervention mit Diane Eaton und Megan McBride, Hornistinnen des Sinfonieorchesters Basel  

 

Sonntag, 4. September, 14.30 Uhr

Barbara Piatti, Dr. phil., Literaturwissenschaftlerin und Autorin

Magische Orte: Ein Spaziergang durch literarische Gärten, Grün- und Freiräume

 

Der Vortrag lädt in vier literarisch gestaltete Gärten ein – einen Villengarten in Polen, eine Parkanlage in Zentralfrankreich, einen märchenhaften Garten der Kindheit in Süddeutschland und auf eine Insel in der Schweiz. Im Rahmen dieser kleinen Gartenreise soll unter anderem diskutiert werden, was es bedeutet, wenn romanhafte Gärten reale Vorbilder haben (die man zum Beispiel besuchen könnte). Und umgekehrt: Was uns die erfundenen Gärten erzählen, die so nur in der Literatur existieren.

Im Anschluss musikalische Intervention mit Christine Lauterburg, Schweizer Sängerin

Sonntag, 11. September, 14.30 Uhr

Raimund Rodewald, Dr. phil. Biol., Dr. h.c. iur., Geschäftsleiter Stiftung Landschaftsschutz Schweiz

Oasen und der poetische Reiz von Landschaft

 

Arkadien verko?rpert eine a?stheti­sche und poetische Utopie von Landschaft. Vom trauten Heim, einer intakten Natur bis zu vor­fabrizierten Ferienidyllen reicht unsere Paradiessuche. Doch Arkadien fordert uns auf, einen Blick auf unsere hochfunktiona­len Landschaften zu werfen. In einer nach rationalen und wirt­schaftlichen Strickmustern durchorganisierten Schweiz – von der Stadt bis aufs Land, vom Flachland bis in die Alpen – domi­nieren Normenho?rigkeit, Ordnungssinn, Sicherheitsgebaren, funktionale Effizienz, Pflegeleichtigkeit und Sprachlosigkeit. Das hinterla?sst breites Unbehagen. Denn wir wollen und brau­chen Ra?ume, die wir als sinnlich attraktiv und scho?pferisch ver­zaubert wahrnehmen.

 

Im Anschluss musikalische Intervention mit Ephraim Salzmann, Schweizer Musiker (Schlagzeuger und Perkussionist)


 

Veranstaltungsreihe 2016: Urbaner Garten auf dem Lande - 150 Jahre Ergötzlichkeit

Einflussreiche Basler Familien besassen nebst ihren Stadthäusern Güter auf dem Lande. Hier verbanden sich wie selbstverständlich urbane Elemente mit ländlichen Traditionen. 

Auf dem Hofgut Mapprach im oberen Baselbiet ist diese Wechselwirkung auch heute noch sichtbar. Im späten 17. Jahrhundert wurde das Gut zum Nutzen erbaut. 1866 entstand der englische Landschaftsgarten mit seinen Kabinetten, dem Weiher mit Springbrunnen und einheimische sowie exotische Bäume wurden gepflanzt. Angelegt wurde der Garten zur Zierde als Ort der Begegnung und Erholung. 

Auch 150 Jahre später ergötzt dieser nun denkmalgeschützte Freiraum mitten im Kulturland am Wisenberg. 

Ein ausgesucht spannendes Programm macht die Vielfalt der Ergötzlichkeiten für alle Sinne der Besucher erfahrbar. 

 

 

 

 

Donnerstag, 5. Mai, 11 Uhr

Urbane Gärten auf dem Land und in der Stadt – ihre Wechselwirkung 

Referent Matthias Fahrni Landschaftsarchitekt BSLA  

Donnerstag, 5. Mai, 14 Uhr

Heilpflanzen und essbare Wildpflanzen – ein Streifzug durch den Park 

Referent Kevin Nobs Biologe 

Freitag, 6. Mai, 14 Uhr

Der Park des Hofgut Mapprach – 150 Jahre Ergötzlichkeit 

Referentin Daniela Settelen-Trees Kunst- u. Gartenhistorikerin  

Samstag, 7. Mai, 11 Uhr

Sträucher, Bäume und Exoten im Park des Hofgut Mapprach 

Referent Max Fischer Förster  

Samstag, 7. Mai, 14 Uhr

Die Geschichte des Hofgut und Park Mapprach – Sommersitz der Familie Zaeslein 

Referentin Daniela Settelen-Trees Kunst- u. Gartenhistorikerin  

Sonntag, 8. Mai, 8 Uhr

Die Hecke als Ort grosser Biodiversität – der Neuntöter und sein Revier 

Referent Damian Oliver Ornithologe 

Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr

Literatur im Park des Hofgut Mapprach mit Martin Dean 

Referent Martin Dean Schriftsteller     

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Veranstaltungsreihe 2015: Tusculum auf Mapprach I

I  TUSCULUM

Tusculum ist einer der Synonyme für ein friedvolles, geistiges Refugium auf dem Land. 

Tusculum war in der Antike ein Landstädtchen in den Bergen vor Rom. Wohlhabende Familien besassen dort ein Landhaus und gingen da in die Sommerfrische. 

Im antiken Tusculum gehörte ein Gut dem römischen Philosophen Cicero. In Tusculum führte er des Sommers Gespräche, die Dialoge sind als Buch berühmt geworden. Die Gespräche in Tusculum gelten als eines seiner meistgelesenen philosophischen Schriften. 

Die Gespräche in Tusculum  sind Überlegungen zur Lebenskunst. Anschaulich und pädagogisch leitet der Philosoph seine Gesprächspartner. Die Grundfrage ist, wie trotz Tod, Schmerz und Leiden ein gutes, gelungenes Leben geführt werden kann. 

 

II DER MAPPRACH

Ist ein historisches Landgut, geprägt von Natur und Kultur - Nutzen und Zierde. Das Wort Kultur stammt vom lateinischen colere, was bedeutet: anbauen, bearbeiten, Ackerbau betreiben / ansässig sein, bewohnen / verpflegen / schmücken, putzen / abwarten, warten / ausbilden, veredeln / betreiben, üben, wahren, hochhalten / verehren, anbeten, heilig halten / feiern, huldigen. 

Kultur in unserem heutigen Sinne kann demnach (und hier wiederum Cicero folgend) als zweite Natur bezeichnet werden, als Nachahmung der Natur als Ganzem durch artifizielle Dinge und symbolische Formen. 

Der Mapprach ist, mit Hofgut, historischem Park und seiner Tradition, ein erstklassiger Ort dieser zweiten Natur - ein kultivierter Ort. 

 

III TUSCULUM AUF MAPPRACH

An den drei Sonntag-Nachmittagen, 6., 13. und 20. September, soll an die alte Tradition der Gespräche auf Tusculum angeknüpft werden. 

An drei Orten auf dem Mapprach finden Gespräche, Konzerte und weitere kulturelle Veranstaltungen statt. Dafür bieten sich an: 

Der historische Park, die Scheune oberhalb des Parks und die Schirmhütte. 

Tusculum auf Mapprach setzt sich aus drei Hauptelementen zusammen: 

 

1- Inhaltlicher Anstoss einer Referentin, eines Referenten 

2- Apérogespräch 

3- Musikalische Intervention 

 

Inhaltlich sind die Gespräche auf die Wechselwirkung Kultur-Natur bzw. das gute Leben (Lebenskunst) fokussiert. 

 

Sonntag, 6. September Prof. Dr. Annemarie Pieper

Lebensprägungen – Der Mensch im Spannungsfeld von biologischer und kultureller Evolution

Die Evolution hat den Entwicklungsprozessen von Lebewesen ihren Stempel aufgedrückt. Wieviel Spielraum bleibt da noch für die Selbstgestaltung des Menschen? Ist er unausweichlich Sklave der Natur, oder kann er sich durch kulturelle Leistungen von den Fesseln der Evolution emanzipieren? Wie steht es mit der freien Selbstbestimmung als oberstem Menschenrecht? 
 

Sonntag, 13. September Béla Bartha, Geschäftsführer ProSpecieRara

ProSpecieRara hat es mit einer schier unerschöpflichen Vielfalt von Kulturpflanzen zu tun. Früher waren es in Europa die Bäurinnen, Bauern und Gärtner, heute sind es spezialisierte Züchter, die ständig neue Sorten hervorbringen. Die Betrachtung dieser Vielfalt unter dem Aspekt ihrer Bewahrung ist ein eher neueres Phänomen, das Anfangs des letzten Jahrhunderts mit der Intensivierung der Landwirtschaft einhergeht. Sie machte es erst notwendig, dass man sich intensiv damit beschäftigen musste, was man eigentlich bewahren will. 
Im Vortrag «Pflanzen Namen geben» geht es um die Beweggründe der Organisation ProSpecieRara, weshalb es die Vielfalt für spätere Generationen zu erhalten gilt und welchen Stellenwert die systematischen Erfassung dabei hat. Fragen der Aneignung eines von Mensch und Natur geschaffenen Kulturgutes werden dabei einen Schwerpunkt des Vortrages bilden. Ein gesellschaftspolitisches Thema, das gerade in der jüngsten Vergangenheit sehr an Brisanz gewonnen hat.
 

Sonntag, 20. September Prof. Dr. Markus Wild

"Unser Leben gleicht der Reise..."? Denkbilder und Lebensläufe 

Sucht man einen wichtigen Unterschied zwischen Mensch und Tier, dann findet man ihn vielleicht im Folgenden: Menschen können einen Überblick über ihre Lebenszeit von Anfang bis Ende gewinnen. Sie können deshalb versuchen, ihr individuelles Leben zu planen. Doch mithilfe welcher Mittel führt man sich einen Lebenslauf überhaupt vor Augen? In jeder Kultur sind dafür bestimmte Denkbilder oder Metaphern wichtig. Der berühmte Anfang des sog. „Beresinaliedes“ nennt gleich eines der wichtigsten Denkbilder: die Reise. Auch der Ausdruck „Lebenslauf“ enthält bereits ein solches Bild. In meinem Vortrag will ich (1.) den genannten Mensch-Tier-Unterscheid erkunden, (2.) solche Denkbilder für unser Leben vorstellen und (3.) nach ihrer Grundlage und ihrem Nutzen für uns fragen.

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Lustwandeln auf historischen Pfaden...

Tagesausflug durch den Park des Hofgut Mapprach - Mittagessen im Rössli Zeglingen - Ermitage, Arlesheim 
5. September 2015

Biologie trifft Kunstgeschichte

Samstag 16. Mai 2015, 14-16 Uhr 
Kurs im Rahmen von Bioterra Basel Nordwestschweiz
www.bioterra-basel.ch

Retrospektive

René Küng – Kunst und Natur.

17. August – 12. Oktober 2014

Presse
bz Artikel Vernissage, 16.8.2012 PDF
BaZ Artikel Vernissage, 16.8.2012 PDF
bz Interview René Küng, 23.8. 2012 PDF
bz Konzert Kirche Kilchberg, 13. 9. 2014PDF

Die Natur ist dem bekannten Schweizer Künstler René Küng aus Schönenbuch / BL Inspirationsquelle. Hier findet er seine Materialien, deren Formensprache er aufnimmt und weiterentwickelt. 

Die Ausstellung RENÉ KÜNG - KUNST UND NATUR; EINE LEBENSLANGE BEZIEHUNG fand vom 17. August bis 12. Oktober 2014 im denkmalgeschützten Landschaftsgarten des Hofgut Mapprach statt. Skulpturen aller Schaffensperioden waren im ein Hektar grossen Park zu sehen. Ein geschwungener Mergelweg umfängt den Weiher, durchquert verschiedene Gartenräume und eröffnete unerwartete Ein- und Ausblicke auf die Skulpturen von René Küng. Weitere Arbeiten säumten den Weg durch die angrenzende Kulturlandschaft bis hin zu einer Schirmhütte an schönster Aussichtslage auf den Tafeljura und Schwarzwald. Der Besucher erlebte auf einem 45-minütigen Spaziergang ein unvergleichliches Zusammenspiel von Skulptur und Natur in einem über 260 Jahre gewachsenen Kulturdenkmal im Oberen Baselbiet.

 

Publikation

 Begleitend zur Ausstellung erschien die Publikation René Küng – Kunst und Natur; Eine lebenslange Beziehung im Christoph Merian Verlag. Die Fotografien von Paul Schneller halten stimmungsvoll die Skulpturen von René Küng im Landschaftsgarten fest. Die Textbeiträge von Stefan Hess und Emil Angehrn widmen sich dem Künstler René Küng und der Symbolik in dessen Werk; in ihrem Essay über den 1866 entstandenen Landschaftsgarten des Hofgut Mapprach schlägt Daniela Settelen-Trees als Herausgeberin eine Brücke zwischen Natur und Kunst.


Lustwandeln und Ackern Das Hofgut Mapprach im oberen Baselbiet

Samstag 24. Mai 2014, 14-16 Uhr
Kurs im Rahmen von Bioterra Basel Nordwestschweiz
www.bioterra-basel.ch