VERANSTALTUNGEN 2019


 

Der Park des Hofgut Mapprach ist nur während der nachstehenden Veranstaltungen öffentlich zugänglich. Unter kultur@mapprach.ch können jederzeit private Führungen gebucht werden.

Besten Dank für Ihr Verständnis 

 

Tusculum auf Mapprach feiert 2019 sein 5-jähriges Jubiläum

 

Tiere und Menschen

Sonntag, 25. August, 14.30 Uhr: Josef H. Reicholf, Zoologe, Evolutionsbiologe und Ökologe, der als Buchautor
Das gespaltene Urvertrauen und seine Überbrückung

 

Sonntag, 1. September, 14.30 Uhr: Prof. Dr. Pascal Mäser, Schweiz. Tropeninstitut
Unerwünschte Gäste

Sonntag, 8. September, 14.30 Uhr: Dr. Daniela Colombo, Germanistin
Tiere im Tex


 

 

Jubiläumspublikation: Gespräche im Garten - Kultur Natur gutes Leben - Tusculum auf Mapprach

Zum 5-jährigen Jubilüum erscheint die Publikation

Gespräche im Garten

Kultur — Natur — Gutes Leben

Tusculum auf Mapprach

Sie kann während allen Veranstaltungen vor Ort oder in ausgesuchten Bluchhandlungen erworben werden

 

Gespräche im Garten

Kultur– Natur – Gutes Leben

Tusculum auf Mapprach

 

: Annemarie Pieper: Lebensprägungen, Markus Wild: «Unser Leben gleicht der Reise» – Denkbilder und Lebensläufe, Angelika Overath: Engadin – Der romanische Garten des Inn, Barbara Piatti: Magische Welten, Raimund Rodewald: Oasen und der poetische Reiz von Landschaft, Florianne Koechlin: Die Düfte der Nachbarin, Dirk Baecker: Macht und Pracht im Garten, Günther Vogt: Versuche das Glück im Garten zu finden, Ralph Dutli: Der Gott der Bienen ist die Zukunft, Alexandra-Maria Klein: Das bunte Leben der Wildbienen, Axel Christoph Gampp: Prachtvolle Bienen, machtvolle Päpste, Josef H. Reichholf: ‹Natürliche Scheu› oder zerstörtes Urvertrauen, Daniela Colombo: Tiere im Text, Pascal Mäser: Parasiten machen Geschichte

 

 

Christoph Merian Verlag


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Le quattro stagioni von Antonio Vivaldi: Samstag, 7. September 2019, 16 Uhr

Ensemble MUSICA FIORITA

German Echeverri                Violine in Alter Mensur

Karoline Echeverri Klemm   Violine in Alter Mensur

Lola Fernandez                     Viola in Alter Mensur

Jonathan Pešek                    Violoncello in Alter Mensur

Rafael Bonavita                    Theorbe

Juan Sebastián Lima            Theorbe

Franziska Fleischanderl        Psalterio

Joan Boronat Sanz               Cembalo

Daniela Dolci                        Cembalo und Leitung

 

 

Programm

 

Antonio Vivaldi  (1678 -1741) 

                                     Sonata in D minor op. 1/12 La Follia 

 

                                      Le quattro stagioni op. 8/1-4

                                                          Allegro pastorale

 

                                      Concerto in G minor, L’Estate

                                                          Allegro non molto

                                                           Adagio e piano – Presto                 

                                                           Presto

 

                                      Concerto in F major, L’Autunno 

                                                            Allegro

                                                            Adagio molto

                                                            Allegro

 

                                      Concerto in F minor, L’Inverno 

                                                           Allegro non molto

                                                           Largo

                                                           Allegro

 

                                      Concerto in E major, La Primavera 

                                                           Allegro

                                                           Largo e pianissimo siempre

 

 

                                      Andante (Ciaccona)

                                      aus Violin Concerto in D major RV 222

 

 

 

Zum Programm

 

Italien erlebte im 17. Jahrhundert eine unbegreifliche Menge musikalischer Innovationen. Unter vielen anderen Errungenschaften wie z.B. der Monodie, Generalbass, Oper, Mehrchörigkeit etc., die das Musikleben in ganz Europa beeinflussten, spielte auch die neue geigerische Virtuosität eine wichtige Rolle. Mit der frischen, kühnen und «swingenden» Musik von Antonio Vivaldi möchte dieses Programm die ungeheure Fülle an grossartiger Musik im italienischen Seicento (17. Jahrhundert) zum Leben erwecken. Vivaldi erlaubt uns mit seiner mitreissenden Musik, den Jahreszyklus in der Natur neu wahrzunehmen.

 

Antonio Vivaldi

Antonio Vivaldi wurde 1678 in Venedig geboren. Bereits früh zeigt sich seine Begabung als Violinist. Er erhält die Ausbildung zum Priester und arbeitet einige Jahre in der Kirche Santa Maria della Pietà und gleichzeitig als Violinlehrer am angegliederten Ospedale della Pietà. Nach kurzer Zeit gibt er das Priesteramt auf, arbeitet fest am Ospedale und wird schliesslich zum maestro de' concerti befördert. Der grösste Teil seiner Violinkonzerte und Sonaten ist für die Mädchen des Ospedale entstanden. Vivaldi wird durch seine Kompositionen, die bald als Druckerzeugnisse in Europa erhältlich sind, zu einer Berühmtheit. Als sich ab 1730 der Musikgeschmack des venezianischen Publikums ändert, zieht er etwa 1740 nach Wien, wo er aber bereits 1741 verstirbt. Antonio Vivaldi hinterlässt eine immense Anzahl Konzerte, wobei eine Grosszahl (241 von ca. 500) für die Violine als Soloinstrument geschrieben sind, die er als Gattung weiterentwickelt und auf einen Höhepunkt gebracht hat. Auch Opern und weitere sowohl geistliche als auch weltliche Werke sind von ihm erhalten.

 

Die vier Jahreszeiten

Die vier Jahreszeiten gehören zu den bekanntesten Werken Vivaldis und ganz allgemein der klassischen Musik. Insgesamt vier Violinkonzerte bilden diesen Zyklus, wobei jedem der Konzerte ein Sonett (wahrscheinlich von Vivaldi selbst geschrieben) vorangestellt ist und mit der Partitur verknüpft wird. Sie sind ein frühes Beispiel für Programmmusik. Erschienen sind die Violinkonzerte in der Sammlung op. 8 Il cimento dell’armonia e dell’inventione («Das Wagnis von Harmonie und Erfindung») 1725. Da sie ansonsten undatiert sind, ist das genaue Kompositionsjahr unklar. Die Violinkonzerte sind allesamt dreisätzig, wobei der erste Satz jeweils als Ritornell aufgebaut ist, der zweite häufig als Arie und der dritte als stilisierter Tanz. Dem Titel dieses Werks entsprechend imitiert Vivaldi mit seiner Komposition Naturerscheinungen: Seien das heftige Stürme und Gewitter, Vogelgezwitscher oder die Imitation z.B. einer Jagd. Die Violinkonzerte sind für kleine Kammerbesetzung mit Violine solo geschrieben.

 

 


 


 

Die Ausstellung Florian Graf, 'Out & About' fand vom 11. August bis 9. September im Park des Hofgut Mapprach und dem umliegenden Kulturland statt

Blue Plaque (Happiness), 2018, Neusilber-Relief, Hartlack, 29 cm Durchmesser

Ways to the Place, 2018, Stahl Aluminium, Edition 3 + AP, 40x40x250 cm

Mutual Fulfillment, 2018, Stahl, pulverbeschichtet, 140x90x107 cm

Pressespiegel

Basler Zeitung pdf

Das Hofgut Mapprach (www.mapprach.ch) im Kanton Baselland gilt als ideales, ganzheitliches Gefüge von Kultur, Natur und Landschaft. Der international bekannte Künstler Florian Graf www.floriangraf.ch greift mit der Ausstellung Out & About in dieses Ensemble ein, lässt die Idee der Ermitage aufleben und übersetzt sie in einen zeitgenössischen Kontext. Als ornamental hermit wird der Künstler während der Ausstellungszeit in und um den englischen Landschaftsgarten wohnen und arbeiten. 

Beim Betreten des historischen Parks eröffnet sich eine unerwartete Idylle. Der Rundgang beginnt am lauschigen Weiher mit der Gedenktafel des Narziss aus der Blue Plaque Serie. Er führt dem Mergelweg entlang und gibt immer wieder überraschende Ein- und Ausblicke auf subtil eingefügte Kunstwerke wie beispielsweise Mutual Fulfillment frei. Die Promenade geht über die Kulturlandschaft weiter zu den ausdrucksstarken Skulpturen Bio Diversity (Blooming, Flying,Standing) und anschliessend zum Kabinett auf der Anhöhe mit Aussicht in den Schwarzwald und die Vogesen. Dieses wird zum Begegnungs- und Ausstellungsort, wo Gespräche zwischen Künstler und Besucher stattfinden. 

Florian Grafs Arbeiten eröffnen Fragen nach der Wahrnehmung von Landschaft, unserem menschlichen Dasein und dem Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Man wird zum Denken angeregt und begeistert sich an der sinnlichen Poesie. Eine aussergewöhnliche, gesamtheitliche Begegnung kann stattfinden. 

In seinem Schaffen bewegt sich Florian Graf (*1980) an der Schwelle von Kunst und Architektur und verknüpft dabei Skulptur, Installation, Zeichnung und Fotografie. 

Sein Interesse gilt der psychologischen und emotionalen Wirkung von Räumen auf ihre Benutzer. In seinen künstlerischen Arbeiten nimmt er oft Bezug auf spezifische architektonische oder soziale Situationen und schafft Orte poetischer Verdichtung. 

Die Begleitpublikation Out & About führt mit Fotos von Florian Grafs Skulpturen und Interventionen durch die Parklandschaft des Hofguts Mapprach. Textbeiträge von Ines Goldbach, Markus Krajewski und ein Gespräch von Daniela Settelen-Trees mit Florian Graf beschreiben das spezielle Ausstellungsprojekt des Künstlers. 

Die zweisprachige Publikation (deutsch/englisch) erscheint am 4. August im Christoph Merian Verlag und ist 160 Seiten stark.

 

 


 

Die Veranstaltungsreihe Tusculum auf Mapprach IV zum Thema "Bienen - früher vergöttert heute bedroht" findet am 26. August, 2. und 9. September jeweils 14.30 Uhr statt

Tusculum auf Mapprach 

2018 findet zum vierten Mal die Vortragsreihe «Tusculum auf Mapprach» zum überaus aktuellen Thema Bienen statt. 

Daten

Sonntag, 26. August 2018
Sonntag, 2. September 2018
Sonntag, 9. September 2018

Gäste

Sonntag, 26. August, 14.30 Uhr

Ralph Dutli, Schriftsteller, Lyriker, Essayist, Romancier, Biograf und Übersetzer, Heidelberg, u.a. Autor des Buches «Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Biene» 
Der Gott der Bienen ist die Zukunft – Warum die Honigbiene eine Kulturbotschafterin ist
Im Anschluss Konzert im Park: ad Hoc Chor Zeglingen, unter der Leitung von Gertrud Rickenbacher

Sonntag, 2. September, 14.30 Uhr

Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein, Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg

Die Vielfalt der Wildbienen fördern

Im Anschluss Konzert im Park: Thom Freiburghaus, Dudelsack 

Sonntag, 9. September, 14.30 Uhr

Prof. Dr. Axel Gampp

Professor für Kunstgeschichte an der Universität Basel 

Prachtvolle Bienen, machtvolle Päpste. Die Biene im barocken Rom

Im Anschluss Konzert im Park: Harfen Konzert Masako Art

 


  Vortrag vom 26. August

Ralph Dutli: Der Gott der Bienen ist die Zukunft - Warum die Honigbiene eine Kulturbotschafterin ist